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ERINNERUNG: Fälligkeit der Kammerbeiträge 2017

Alle Mitglieder der RAK Bamberg werden daran erinnert, dass der Kammerbeitrag am 01.01.2017 zur Zahlung fällig war. Ein gesonderter Beitragsbescheid wird nicht verschickt!

Bitte beachten Sie, dass im Falle der Säumigkeit eine Anmahnung der noch offenen Kammerbeiträge erfolgt, für die nach der Beitragsordnung (zu finden unter http://www.rakba.de/service/fuer-anwaelte/ordnungen-der-rak-bamberg) Kosten von 15,00 € erhoben werden.

Bitte vermeiden Sie Rücklastschriften! Wenn Sie ein SEPA-Lastschriftmandat (ein Formular finden Sie unter http://www.rakba.de/service/formulare-zum-download/sonstiges) erteilt haben, wird der Beitrag am 02.05.2017 eingezogen.

Die Bankverbindung der RAK Bamberg lautet wie folgt: HypoVereinsbank Bamberg, IBAN: DE56 7702007000037097 28, BIC/SWIFT-ID: HYVEDEMM411.

Neue Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle der RAK Bamberg

In der Geschäftsstelle der Rechtsanwaltskammer Bamberg ist ab 01.03.2017 eine neue Mitarbeiterin beschäftigt. Katharina Frey tritt die Nachfolge von Sandra Postler an, die zum 01.02.2017 ausgeschieden ist.

Frau Frey wird den zentralen Arbeitsplatz der Geschäfsstelle besetzen. Ihr Aufgabenbereich wird in erster Linie die Entgegennahme von Telefonaten, die Bearbeitung von E-Mails und beA-Nachrichten, den Postein- und -ausgang, die Beschwerdeverwaltung, die Mithilfe bei der Erstellung des Mitteilungsblatts „RAK – InFORM“ und den allgemeinen Schreibdienst umfassen.

Katharina Frey

Fortbildungsveranstaltung der RAK Bamberg zum besonderen elektronischen Anwaltspostfach: Bitte nicht mehr anmelden!!!

Wegen der großen Nachfrage wird die Rechtsanwaltskammer Bamberg ihre Fortbildungsveranstaltung zum besonderen elektronischen Anwaltspostfach, die am 09.03.2017 erstmals ausgetragen wird, am 08.05.2017 und 10.07.2017 wiederholen. Allerdings sind beide Zusatztermine bereits vollständig ausgebucht, so dass keine weiteren Anmeldungen entgegen genommen werden können. Es wird um Verständnis hierfür gebeten.

Wohl im Oktober 2017 wird die RAK Bamberg in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Anwaltsinstitut (DAI) erneut ein beA-Seminar anbieten. Bitte verfolgen Sie hierzu die Ankündigungen im Newsletter sowie auf der Internetseite http://www.rakba.de/service/fuer-anwaelte/fortbildung/eigene-veranstaltungen.

Darüber hinaus haben alle Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte (nicht auch Kanzleimitarbeiter) die Möglichkeit, an der beA-Veranstaltung am Kammertag 28.04.2017 teilzunehmen. Referent ist Thomas Fenske, Geschäftsführer und IT-Leiter der Bundesrechtsanwaltskammer.

Im Übrigen planen auch einige örtliche Anwaltsvereine Fortbildungsveranstaltungen zum beA, so der Coburger Anwaltverein am 27.04.2017 (auf den gesonderten Beitrag in diesem Newsletter wird verwiesen), der Anwaltsverein Aschaffenburg, der Würzburger Anwaltverein und der Anwaltsverein Bamberg im Rahmen seiner Mitgliederversammlung am 11.04.2017 (nur für Vereinsmitglieder). Bitte wenden Sie sich bei Interesse unmittelbar an die Vereine.

Fortbildungsveranstaltung des Coburger Anwaltvereins zum beA am 27.04.2017

Am Donnerstag, 27.04.2017, bietet der Coburger Anwaltverein von 13:00 Uhr bis 18:30 Uhr eine Fortbildungsveranstaltung zum besonderen elektronischen Anwaltspostfach an. Sie wird im Katholischen Pfarrzentrum St. Augustin in Coburg, Festungsstraße 2, stattfinden. Referenten sind Geprüfte Rechtsfachwirtin Sabine Jungbauer und Dipl. Ing. Univ. Werner Jungbauer.

Nähere Informationen können Sie der Einladung entnehmen.

Fortbildungsveranstaltung aus dem WEG-Recht am 28.03.2017 in Bamberg

Am Dienstag, 28.03.2017, bietet die Rechtsanwaltskammer Bamberg in Zusammenarbeit mit dem Oberlandesgericht Bamberg eine Fortbildungsveranstaltung aus dem Wohnungseigentumsrecht (WEG) an. Sie findet von 10:00 Uhr bis 13:30 Uhr im Bistumshaus St. Otto in Bamberg, Heinrichsdamm 32, statt.

Referenten sind RiAG Jost Emmerich, derzeit abgeordnet an das Oberlandesgericht München, und RiAG Christian Stadt vom Amtsgericht München, beide auch in der Fachanwaltsausbildung, RiAG Emmerich zudem als Fachbuchautor, tätig. Sie werden sich unter dem Stichwort „WEG für Mietrechtler“ in mehreren zentralen Themenbereichen mit den Gemeinsamkeiten und Unterschieden der beiden Rechtsgebiete – Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht – befassen. Darüber hinaus werden die Grundzüge von WEG-Themen behandelt, die im Mietrecht keine Entsprechung haben, in der Praxis aber von großer Bedeutung sind.

Weitere Informationen können Sie der Einladung entnehmen, die auch ein Anmeldeformular enthält. Anmeldeschluss ist Freitag, 17.03.2017. Es sind nur noch wenige Restplätze frei!

 

Neue bzw. geänderte Funktionen in der Vollmachtsdatenbank

Mit beigefügtem Schreiben vom 21.02.2017 weist die DATEV e.G. darauf hin, dass ab 22.02.2017 allen Nutzern der Vollmachtsdatenbank neue bzw. geänderte Funktionen zur Verfügung stehen. Es wird um entsprechende Beachtung gebeten.

Weitere Informationen zu den Änderungen erhalten Sie auch in der Info-DB im Dokument 102217.

Die Vollmachtsdatenbank finden Sie auf der Homepage der RAK Bamberg unter http://www.rakba.de/service/fuer-anwaelte/vollmachtsdatenbank.

Tätigkeitsbericht 2016 der Schlichtungsstelle der Rechtsanwaltschaft

Die Schlichtungsstelle der Rechtsanwaltschaft hat ihren Tätigkeitsbericht für das Jahr 2016 vorgelegt. Danach waren 1010 Schlichtungsanträge und 290 Schlichtungsvorschläge zu verzeichnen, was eine Steigerung um 40% im Vergleich zum Jahre 2015 bedeutet. In etwa 61% aller Fälle wurden die Vorschläge angenommen.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der beigefügten Pressemitteilung vom  01.02.2017. Den Tätigkeitsbericht finden Sie auf der Homepage der Schlichtungsstelle unter http://www.schlichtungsstelle-der-rechtsanwaltschaft.de.

Termine für die Abschlussprüfung der Rechtsanwaltsfachangestellten 2017/II

Die schriftliche Prüfung 2017/II findet wie folgt statt:

Abschlussprüfung nach (alter) ReNoPatAusbV vom 23.11.1987:

In den Fächern

  • fachbezogene Informationsverarbeitung sowie Recht, Wirtschaft und Sozialkunde am Dienstag, 30.05.2017, ab 08:00 Uhr
  • Rechtsanwaltsgebührenrecht, Zivilprozessrecht und Rechnungswesen am Donnerstag, 01.06.2017, ab 08:00 Uhr

in den Berufsschulen in

  • Aschaffenburg, Seidelstraße 2
  • Bamberg, Dr.-von-Schmitt-Straße 12
  • Bayreuth, Äußere Badstraße 32
  • Schweinfurt, Ignaz-Schön-Straße 10
  • Würzburg, Stettiner Straße 1 (Klara-Oppenheimer-Schule)

Abschlussprüfung nach (neuer) ReNoPatAusbV vom 29.08.2014:

In den Fächern

  • Rechtsanwendung im Rechtsanwaltsbereich sowie Wirtschafts- und Sozialkunde am Mittwoch, 31.05.2017, ab 08:00 Uhr

(ausschließlich) in der Berufsschule in Bamberg, Dr.-von-Schmitt-Straße 12

  • Geschäfts- und Leistungsprozesse sowie Vergütung und Kosten am Donnerstag, 01.06.2017, ab 08:00 Uhr

in den Berufsschulen in

  • Aschaffenburg, Seidelstraße 2
  • Bamberg, Dr.-von-Schmitt-Straße 12
  • Bayreuth, Äußere Badstraße 32
  • Schweinfurt, Ignaz-Schön-Straße 10
  • Würzburg, Stettiner Straße 1 (Klara-Oppenheimer-Schule)

Anmeldungen haben in der Zeit vom 20.03.2017 bis 18.04.2017 bei der Geschäftsstelle der Rechtsanwaltskammer Bamberg, Friedrichstraße 7, 96047 Bamberg, unter Verwendung des einschlägigen Anmeldeformulars (herunterzuladen unter http://www.rakba.de/service/formulare-zum-download/rechtsanwaltsfachangestellte) zu erfolgen.

Die Prüfungsgebühr in Höhe von 80,00 € ist vom Ausbilder gleichzeitig mit der Anmeldung auf das Konto der RAK Bamberg bei der HypoVereinsbank Bamberg, IBAN: DE56 7702007000037097 28, BIC/SWIFT-ID: HYVEDEMM411, unter Angabe des Verwendungszwecks „Abschlussprüfung“ und des Namens des Prüflings zu überweisen. Die Gebühr für die Wiederholungsprüfung beträgt 40,00 €. Die Teilnahme an der Prüfung ist von der rechtzeitigen Zahlung der Prüfungsgebühr abhängig.

Die mündliche Prüfung findet am Donnerstag, 20.07.2017, statt.

Weitere Informationen können Sie dem Mitteilungsblatt „RAK – InFORM“ von Dezember 2016 und der Homepage der RAK Bamberg unter http://www.rakba.de/service/berufsausbildung/rechtsanwaltsfachangestellte/pruefung/ entnehmen.

 

 

Sozialversicherungsrechtliche Behandlung von Zusatzvergütungen für Rechtsreferendare

Auf die sozialversicherungsrechtliche Behandlung von Zusatzvergütungen, die von privaten Ausbildern, zum Beispiel Anwaltskanzleien, an Rechtsreferendare im Rahmen der Stationsausbildung, im Pflichtwahlpraktikum oder im Ergänzungsvorbereitungsdienst gezahlt werden, wurde zuletzt im Newsletter von Januar 2017 hingeweisen.

Zwischenzeitlich hat das Bayerische Staatsministerium der Justiz das beigefügte Informationsblatt für Rechtsreferendare und private Ausbildungsstellen sowie das anliegende Formular zur Freistellungsvereinbarung entwickelt. Beide Dokumente finden Sie auch auf der Homepage der RAK Bamberg unter http://www.rakba.de/service/berufsausbildung/rechtsreferendare.

Umfrage des IFB zum Thema „Internationale Kooperationen bei Rechtsanwälten“

Das Institut für Freie Berufe Nürnberg (IFB) führt im Auftrag der Selbsthilfe der Rechtsanwälte e.V. eine bundesweite Online-Befragung zum Thema „Internationale Kooperationen bei Rechtsanwälten“ durch. Die praktische Bedeutung dieser Thematik ergibt sich aus veränderten Marktbedingungen für anwaltliche Dienstleistungen. Diese sind u.a. durch immer stärkere Verflechtungen im internationalen Bereich und deutlich gewandelte Kundenerwartungen hinsichtlich des Kanzleiportfolios gekennzeichnet.

Von dem Projekt werden vor allem Erkenntnisse zur Verbreitung und zu spezifischen Merkmalen internationaler Zusammenarbeit in deutschen Anwaltskanzleien erwartet. Zudem werden die Anwälte gebeten einzuschätzen, ob sie die gegenwärtigen Rahmenbedingungen für internationale Kooperationen für ausreichend erachten oder Erweiterungen befürworten.

Weil für das Gelingen der Studie die Unterstützung einer möglichst großen Anzahl von Teilnehmern benötigt wird, bittet das IFB alle Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, sich an der Befragung zu beteiligen. Die Beantwortung der Fragen wird etwa zehn Minuten in Anspruch nehmen. Link zur Studie: https://ww3.unipark.de/uc/int_kooperation/.

Für weitere Informationen steht das Institut für Freie Berufe Nürnberg zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an Frau Anja Gruhl, E-Mail: anja.gruhl@ifb.uni-erlangen.de.

Fragebogen zum Risikozustand des Burnoutsyndroms

Anna Winter von der Hochschule Fulda bittet um Unterstützung bei der Erstellung ihrer Masterthesis des Studiengangs Psychosoziale Beratung und Therapie. Sie möchte herausfinden, ob der Risikozustand des Burnoutsyndroms häufiger bei sozialen Berufen auftritt als bei nicht sozialen Berufen.

Hierzu hat sie einen Fragebogen erstellt, der unter dem Link https://www.soscisurvey.de/test099265/ abgerufen werden kann.

Munich Dispute Resolution Day 2017

Am Freitag, 28.04.2017, veranstaltet das Munich Center for Dispute Resolution (MuCDR), eine Forschungseinrichtung der Münchener Ludwig-Maximilians-Universität, den Munich Dispute Resolution Day 2017.

Die Tagung unter dem Motto „Streitbeilegung 4.0 – Verfahrensgrenzen überwinden?“, die unter anderem von der Initiative Rechts- und Justizstandort Bayern unterstützt wird, findet von 10:00 Uhr bis 19:30 Uhr im Senatssaal (Raum E110) der LMU in München, Geschwister-Scholl-Platz 1, statt. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Prozesskostenhilfebekanntmachung 2017

Die Prozesskostenhilfebekanntmachung 2017 vom 12.12.2016 sieht seit 01.01.2017 folgende Beträge vor, die nach § 115 Abs. 1 S. 3 Nr. 1b und Nr. 2 ZPO vom Einkommen der Partei abzusetzen sind:

  • Für Parteien, die ein Einkommen aus Erwerbstätigkeit erzielen, 215,00 €
  • Für Parteien und ihren Ehegatten oder ihren Lebenspartner 473,00 €
  • Für jede weitere Person, der die Partei aufgrund gesetzlicher Unterhaltspflicht Unterhalt leistet, in Abhängigkeit von ihrem Alter: Für Erwachsene 377,00 €, für Jugendliche vom Beginn des 15. bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres 359,00 €, für Kinder vom Beginn des 7. bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres 333,00 €, für Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres 272,00 €

Kammerversammlung am 28.04.2017 in Bamberg

Am Freitag, 28.04.2017, findet im Würzburger Lehrgangswerk (WLW) in Bamberg, Würzburger Straße 59, die ordentliche Kammerversammlung 2017 der Rechtsanwaltskammer Bamberg statt. Sie wird um 15:00 Uhr beginnen.

Bereits für 09:00 Uhr ist eine weitere Informationsveranstaltung zum besonderen elektronischen Anwaltspostfach (beA) geplant. Referent ist, wie schon bei der Kammerversammlung 2016, Thomas Fenske, Geschäftsführer der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) und einer der wichtigsten Akteure bei der Entwicklung des beA-Systems.

Um 13:00 Uhr lädt die Kammer alle anwesenden Mitglieder zu einem gemeinsamen Mittagessen ein.

Wir bitten Sie schon jetzt, den Termin zu reservieren. Nähere Informationen werden Sie mit dem Mitteilungsblatt „RAK – InFORM“ von März 2017 erhalten.

Rechtsanwaltskammer Bamberg jetzt auch über beA zu erreichen

Nachdem die Bundesrechtsanwaltskammer das besondere elektronische Anwaltspostfach am 28.11.2016 freigeschaltet hat, sind auch die Organisationspostfächer der regionalen Rechtsanwaltskammern über das beA-System zu erreichen. Jede Rechtsanwältin und jeder Rechtsanwalt kann fortan Dokumente und Nachrichten auch über sein persönliches beA an die RAK Bamberg schicken, die im Gesamtsverzeichnis als Empfänger gespeichert ist. Bitte beachten Sie dabei Folgendes:

  • Das beA-System dient nur dem Transport von Nachrichten vom Absender zum Empfänger und nicht als „Chatroom“ zur Unterhaltung. Aus diesem Grunde wird darum gebeten, die Nachricht nicht in das Textfeld zu schreiben, sondern als gesondertes PDF-Dokument anzuhängen, ggf. nebst einer (externen) qualifizierten elektronischen Signatur (klicken Sie hierzu beim Erstellen der Nachricht auf „Anhang hochladen“).
  • Anlagen zu einem Schreiben an die Rechtsanwaltskammer sind als eigenständige PDF-Dokumente zu senden und nicht mit der eigentlichen Nachricht in einem einzigen PDF-Dokument zu verbinden.
  • Alle gesendeten PDF-Dokumente sind genau zu bezeichnen, damit eine reibungslose Weiterverarbeitung erfolgen kann.

Sofern Ihnen die Rechtsanwaltskammer Nachrichten ebenfalls per beA übermitteln soll, teilen Sie dies bitte ausdrücklich mit, ggf. durch eine eigene beA-Nachricht an die Kammer.

Beginn des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten in Bayern

Schon heute kann über das besondere elektronische Anwaltspostfach mit Gerichten und Behörden rechtsverbindlich kommuniziert werden. Zu beachten ist hierbei Folgendes:

  • Bis frühestens 01.01.2018 gelten noch die alten prozessualen Anforderungen, wie beispielsweise das Erfordernis der qualifizierten elektronischen Signatur zur Wahrung der Schriftform.
  • Die Bundesregierung und die Landesregierungen bestimmen jeweils für ihren Bereich durch Rechtsverordnung den Zeitpunkt, von dem an elektronische Dokumente bei den Gerichten eingereicht werden können, sowie die für die Bearbeitung der Dokumente geeignete Form.

Nicht in jedem Bundesland sind alle Gerichtszweige bzw. Verfahrensarten schon jetzt für den elektronischen Rechtsverkehr geöffnet. Zur Vermeidung von Fristversäumnissen sollten Sie unbedingt vor dem Einreichen eines Schriftsatzes überprüfen, ob das Gericht für die Verfahrensart, die Sie betreiben, bereits elektronisch erreichbar ist. Denn in der Empfängerauswahl beim Erstellen einer beA-Nachricht werden alle Gerichte aufgelistet, auch solche, mit denen noch nicht oder nicht vollständig elektronisch kommuniziert werden kann.

In Bayern ist eine stufenweise Eröffnung des elektronischen Rechtsverkehrs geplant. Zunächst soll die Möglichkeit geschaffen werden, Dokumente elektronisch einzureichen, die dann für eine Übergangszeit noch in Papierform weiterverarbeitet werden. Die elektronische Zustellung bzw. Übermittlung an den Empfänger ist erst zu einem späteren Zeitpunkt vorgesehen.

Im Anhang finden Sie ein Verzeichnis der elektronisch erreichbaren Gerichte in Bayern, dem Sie entnehmen können, ab welchem Zeitpunkt in Verfahren nach der ZPO und dem FamFG die Einreichung elektronischer Dokumente möglich ist. Die im Bezirk des Oberlandesgerichts Bamberg gelegenen Gerichte sind farbig markiert. Dort beginnt es am 26.04.2017 mit den Gerichten des LG-Bezirks Bayreuth und endet am 19.07.2017 mit denjenigen des LG-Bezirks Bamberg bzw. mit dem OLG Bamberg selbst.

Weitere Informationen zu den angeschlossenen Gerichten im Bund und in den Ländern stehen auf der Website des EGVP zur Verfügung. Dort wird zum Teil auch auf die geltenden Rechtsverordnungen verlinkt, etwa für die ordentliche Gerichtsbarkeit in Bayern (Verordnung über den elektronischen Rechtsverkehr bei den ordentlichen Gerichten vom 15.12.2006, E-Rechtsverkehrsverordnung Justiz – ERVV Ju).

Neuer beA-Newsletter der BRAK

Im Newsletter von Dezember 2016 wurde bereits darauf hingewiesen, dass die Bundesrechtsanwaltskammer einen eigenen beA-Newsletter gestartet hat, der alle Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte wöchentlich mit Informationen rund um das besondere elektronische Anwaltspostfach versorgt. Seit 07.12.2016 wurden sieben Newsletter veröffentlicht, die Sie im Newsletter der RAK Bamberg in der linken Spalte unter der Rubrik „Seiten – beA-Newsletter“ und auf der Homepage der Bundesrechtsanwaltskammer unter http://www.brak.de/zur-rechtspolitik/newsletter/bea-newsletter finden.

Fortbildungsveranstaltung zum besonderen elektronischen Anwaltspostfach am 09.03.2017 in Bamberg

Am Donnerstag, 09.03.2017, bietet die Rechtsanwaltskammer Bamberg eine Fortbildungsveranstaltung zum besonderen elektronischen Anwaltspostfach (beA) an, die sich sowohl an Rechtsanwälte als auch an Kanzleipersonal richtet. Sie findet von 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr im Spiegelsaal der Harmonie im Bamberger E.T.A.-Hoffmann-Theater, Schillerplatz 7, statt.

Referenten sind Rechtsanwältin Sabine Ecker, Leitende Beraterin Rechtsanwaltsmarkt der DATEV e.G. in Nürnberg, sowie Geprüfte Rechtsfachwirtin Sabine Jungbauer und Dipl.-Ing. Univ. Werner Jungbauer. Sie werden sich sowohl mit den rechtlichen Grundlagen als auch mit der technischen Seite des beA befassen und dessen Nutzung anhand eines Live-Betriebes anschaulich erläutern.

Die Einladung, die auch ein Anmeldeformular enthält, können Sie in Kürze auf der Homepage der Rechtsanwaltskammer Bamberg unter http://www.rakba.de/service/fuer-anwaelte/fortbildung/eigene-veranstaltungen herunterladen.

 

 

Fortbildungsveranstaltung aus dem WEG-Recht am 28.03.2017 in Bamberg

Am Dienstag, 28.03.2017, bietet die Rechtsanwaltskammer Bamberg in Zusammenarbeit mit dem Oberlandesgericht Bamberg eine Fortbildungsveranstaltung aus dem Wohnungseigentumsrecht (WEG) an. Sie findet von 10:00 Uhr bis 13:30 Uhr im Bistumshaus St. Otto in Bamberg, Heinrichsdamm 32, statt. Referent ist Jost Emmerich, Richter am Oberlandesgericht München.

Nähere Informationen werden zu gegebener Zeit veröffentlicht. Es wird schon jetzt darum gebeten, den Termin zu reservieren. Eine Anmeldung wird in Kürze möglich sein. Bitte verfolgen Sie hierzu die Veröffentlichungen auf der Homepage der RAK Bamberg unter http://www.rakba.de/service/fuer-anwaelte/fortbildung/eigene-veranstaltungen.

Nürnberger Gespräche 2017

Am Freitag, 10.03.2017, finden im historischen Saal 600 des Justizpalastes in Nürnberg, Fürther Straße 110, von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr die Nürnberger Gespräche 2017 statt. Es handelt sich um eine gemeinsame Fortbildungsveranstaltung für Richter, Rechtsanwälte und Sachverständige unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Staatsministers der Justiz, Prof. Dr. Winfried Bausback. Sie wird unterstützt von den Oberlandesgerichten Nürnberg und Bamberg, der Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken, der Handwerkskammer für Mittelfranken sowie den Rechtsanwaltskammern Nürnberg und Bamberg.

Themen sind die Verfahrensbeschleunigung, die aktuelle Rechtsprechung, E-Justice – Maßnahmen zur weiteren Digitalisierung in der Justiz und die Befangenheit des Sachverständigen – Vermeidungsstrategien. Nähere Einzelheiten können Sie der Einladung und dem Programm entnehmen.

Fortbildungsveranstaltung des Bayreuther Anwaltvereins aus dem Familienrecht am 23.03.2017

Am Donnerstag, 23.03.2017, bietet der Bayreuther Anwaltverein eine Fortbildungsveranstaltung zum Thema „Aktuelle Brennpunkte des Familienrechts zum Güter- sowie Nebengüterrecht – Unterhalt – Versorgungsausgleich“ an. Sie findet von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr im ZAPF Büro Center in Bayreuth, Nürnberger Straße 38, statt. Referent ist Helmut Borth, Präsident des Amtsgerichts Stuttgart a.D. aus Heilbronn.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der beigefügten Einladung.