Archiv für den Autor: Redaktion RAK Bamberg

Vortrags- und Diskussionsabend mit der Präsidentin des Bundesgerichtshofs am 16.03.2016 in Bamberg

Auf Einladung der Juristischen Gesellschaft für Ober- und Unterfranken e.V. spricht am Mittwoch, 16.03.2016, 19:00 Uhr, die Präsidentin des Bundesgerichtshofs, Bettina Limperg, im Bistumshaus St. Otto in Bamberg, Heinrichsdamm 32, zum Thema „Quo vadis iustitia?“ Sie wird auf die ersten 1 3/4 Jahre ihrer Amtszeit zurückblicken und einen Ausblick auf die aktuellen und zu erwartenden Herausforderungen an die deutsche Justiz und an unser Rechtssystem gewähren.

Näheres können Sie dem beigefügten Einladungsschreiben entnehmen. Interessenten werden gebeten, sich aus organisatorischen Gründen bis spätestens 03.03.2016 per E-Mail unter Vorzimmer@olg-ba.bayern.de anzumelden.

7. Bayreuther Engergierechtstage am 10.03. und 11.03.2016 in Bayreuth

Die Forschungsstelle für deutsches und europäisches Energierecht an der Universität Bayreuth (FER) veranstaltet am 10.03. und 11.03.2016 die 7. Bayreuther Energierechtstage. Die zweitägige Veranstaltung trägt den Titel „Energieversorgung zwischen Energiewende und Energieunion – Neue Impulse, neue Konflikte?“

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer. Anmeldungen sind noch bis 29.02.2016 möglich.

Benefizlauf „Menschen laufen für Menschen“ am 23.04.2016 in Hof

Der Rotary-Club Hof – Bayerisches Vogtland und der Hofer Sportverband e.V. organisieren in diesem Jahr zum vierzehnten Mal den Benefizlauf „Menschen laufen für Menschen“. Die Veranstaltung findet am Samstag, 23.04.2016, 14:00 Uhr, am Therapeutisch-Pädagogischen Zentrum in Hof, Am Lindenbühl 10, statt.

Nähere Informationen, auch zur Möglichkeit, sich mit einer Spende an dieser Aktion zu beteiligen, können Sie dem beigefügten Schreiben nebst Rückantwort entnehmen.

Soldan Institut zieht Zwischenfazit zum Mediationsförderungsgesetz

In der beigefügten Pressemitteilung hat das Soldan Intitut ein Zwischenfazit zum Mediationsförderungsgesetz, das seit Mitte 2012 in Kraft ist, gezogen. Danach haben fast die Hälfte der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte bislang keine spürbaren Veränderungen feststellen können. Lediglich 14 % sind der Auffassung, dass das Gesetz die Bedeutung dieser alternativen Form der Beilegung rechtlicher Konflikte gestärkt hat.

Soldan Institut: Kanzleien sind gut gerüstet für den elektronischen Rechtsverkehr

Eine Befragung des Soldan Instituts ergab, dass die Mehrheit der Kanzleien auf den elektronischen Rechtsverkehr gut vorbereitet ist. Allerdings sehen die befragten Berufsträger bei ihrem persönlichen Wissen über dieses Thema häufig noch Nachholbedarf.

Nähere Informationen zur aktuellen Befragung finden Sie in der Pressemitteilung des Soldan Instituts vom 29.10.2015.

 

Fortbildungsnachweise für Fachanwälte

Aus gegebenem Anlass wird darauf hingewiesen, dass jeder Rechtsanwalt, der eine Fachanwaltsbezeichnung führt, gemäß § 15 FAO jährlich auf diesem Gebiet wissenschaftlich publizieren oder mindestens an einer anwaltlichen Fortbildungsveranstaltung dozierend oder hörend teilnehmen muss. Die Gesamtdauer der Fortbildung darf 15 Zeitstunden nicht unterschreiten. Dies ist der Rechtsanwaltskammer unaufgefordert nachzuweisen.

Diejenigen Kolleginnen und Kollegen, die ihre Fortbildungsnachweise für das Kalenderjahr 2015 noch nicht vorgelegt haben, werden gebeten, diese bis 31.12.2015 vollständig an die Geschäftsstelle der Rechtsanwaltskammer Bamberg zu übermitteln (Kopien genügen). Bitte beachten Sie hierbei, dass eingereichte Unterlagen nur noch in elektronischer Form archiviert und Originale vernichtet werden.

Spendenaufruf der Hülfskasse Deutscher Rechtsanwälte – Weihnachtsspendenaktion 2015

Die „Hülfskasse Deutscher Rechtsanwälte“ ruft auch in diesem Jahr zu Spenden zugunsten von bedürftigen Rechtsanwältinnen, Rechtsanwälten sowie für deren Familien und Hinterbliebene auf. Das Spendenkonto lautet wie folgt:

Deutsche Bank Hamburg, IBAN: DE45 2007 0000 0030 9906 00, BIC: DEUT DEHH XXX.

Zudem bittet die Hülfskasse um Mitteilung von Notfällen, um Betroffenen in schwierigen Lebensumständen, verursacht z. B. durch Krankheit oder Alter, schnell helfen zu können.

Im Jahre 2014 konnte bundesweit ein Gesamtbetrag von 112.325,00 € an 213 Bedürftige ausgezahlt werden. Im Namen der Unterstützten dankt der Vorstandsvorsitzende der Hülfskasse, Rechtsanwalt Bernd-Ludwig Holle, allen Förderinnen und Förderern sehr herzlich für ihre Solidarität.

Weitere Informationen finden Sie unter https://huelfskasse.de und auf Facebook unter http://www.facebook.com/huelfskasse.

Zwei Jahre Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung – Soldan Institut zieht erstes Fazit

Partnerschaftsgesellschaften mit beschränkter Berufshaftung (PartGmbB) werden besonders gerne von Rechtsanwälten genutzt, deren Kanzlei zuvor in einer einfachen Partnerschaftsgesellschaft (PartG) organisiert war. Dies geht aus einer Untersuchung hervor, die das Soldan Institut zwei Jahre nach Einführung der PartGmbB in Deutschland vorgestellt hat. In einer PartGmbB haften Rechtsanwälte, anders als in der einfachen Partnerschaftsgesellschaft, für berufliche Kunstfehler auch dann nicht persönlich, wenn sie das Mandat bearbeitet haben.

50% der mittlerweile in einer PartGmbB tätigen Rechtsanwälte waren zuvor in einer einfachen Partnerschaftsgesellschaft aktiv, 43% in einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Das Soldan Institut prognostiziert in seiner Untersuchung, dass auch die PartGmbB, wie bereits zuvor die (einfache) Partnerschaftsgesellschaft und die Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, die Dominanz der Gesellschaft bürgerlichen Rechts als Organisationsmodell für Anwaltskanzleien nicht beseitigen wird. Die GbR ist und bleibt die am häufigsten genutzte Rechtsform.

Die Mehrheit der befragten Rechtsanwälte (58%), die auf die PartGmbB verzichten, begründet dies damit, die Haftungsrisiken anderweitig, meist durch eine Versicherung, hinreichend abgesichert zu haben. Fast ähnlich bedeutsam ist aber der Zwang, den Rechtsformzusatz „mbB“ tragen zu müssen (57%). Offensichtlich unterstellen viele Rechtsanwälte, dass Rechtssuchende diesen Rechtsformzusatz negativ bewerten, vermutlich wegen der Nähe der Abkürzung zu dem in der Bevölkerung allgemein bekannten „mbH“-Zusatz“. Den deutlich erhöhten Versicherungsschutz, den die PartGmbB unterhalten muss, nennt hingegen nur ein Drittel der Befragten als Grund dafür, ihre Kanzlei nicht als solche zu organisieren. Diese Auflage war damals im Gesetzgebungsverfahren von vielen Experten als problematisch angesehen worden.

 

 

Mindestanforderungen an die Qualität von Sachverständigengutachten im Kindschaftsrecht

Die Arbeitsgruppe „Familienrechtliche Gutachten 2015“ hat die anliegenden Mindestanforderungen an die Qualität von Sachverständigengutachten im Kindschaftsrecht erarbeitet, die zukünftig in der Gutachtenerstellung Standard werden sollen. Die Empfehlungen wurden von Vertretern juristischer, psychologischer und medizinischer Fachverbände, der Bundesrechtsanwaltskammer und der Bundespsychotherapeutenkammer erstellt und fachlich begleitet durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz.

10. Würzburger Forum Arbeitsrecht am 27.10.2015 in Würzburg

Die Juristische Fakultät der Universität Würzburg richtet gemeinsam mit der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. (vbw) am 27.10.2015 eine Veranstaltung zum Thema „Aktuelle Herausforderungen für das Tarifrecht“ aus. Sie findet ab 18:00 Uhr in der Neubaukirche der Alten Universität Würzburg, Domerschulstraße 16, statt.

Hintergund ist das Tarifautonomiestärkungsgesetz, mit dem zum 01.01.2015 ein flächendeckender Mindestlohn eingeführt und darüber hinaus dem Staat die Allgemeinverbindlichkeitserklärung von Tarifverträgen erleichtert wurde. Beide Regelungen werfen in wissenschaftlicher und praktischer Hinsicht zahlreiche Fragen auf, mit denen sich der Referent, Prof. Dr. Richard Giesen, näher befassen wird. Er wird dabei auf die aktuellen Herausforderungen für das Tarifrecht sowie deren Folgen für die Praxis eingehen und auch die Einflüsse der aktuellen höchstrichterlichen Rechtsprechung berücksichtigen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldungen sind bis 21.10.2015 online unter www.vbw-bayern.de/VA93970 oder per E-Mail an l-arbeitsrecht@jura.uni-wuerzburg.de möglich. Weitere Informationen finden Sie im beigefügten Flyer.

8. Forum für Rechts- und Notarfachwirte vom 19.11. bis 21.11.2015 in Berlin

Der Verein zur Förderung der Beruflichen Weiterbildung der RENO-Angestellten in Berlin und Brandenburg e.V. lädt in Kooperation mit der RENO Berlin-Brandenburg e.V., der Beuth Hochschule für Technik Berlin und dem Forum Deutscher Rechtsfachwirte e.V. zum 8. Forum für Rechts- und Notarfachwirte, Bürovorsteher/innen, Office-Manager/innen und erfahrene Renos vom 19.11. bis 21.11.2015 in Berlin ein.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Bedeutung freier Mitarbeit in Anwaltskanzleien nimmt ab

Die Zahl junger Rechtsanwälte, die ihre Berufskarriere als freie Mitarbeiter einer Rechtsanwaltskanzlei beginnen, ist rückläufig. Dies hat eine Studie des Soldan Instituts ergeben, in der das Forschungsinstitut den Berufseinstieg von Rechtsanwälten der Zulassungsjahrgänge 2005 und 2010 untersucht hat. Während vor zehn Jahren noch 24% aller Berufseinsteiger freie Mitarbeiter waren, begannen fünf Jahre später nur noch 11% der Junganwälte als „Freelancer“.

Die freie Mitarbeit von Rechtsanwälten in einer Kanzlei ist eine traditionelle Beschäftigungsform insbesondere für junge Rechtsanwälte, die eine Alternative zu einer Tätigkeit als Angestellter eines Kollegen und der Abhängigkeit von eigenen Mandanten als Kanzleigründer suchen. Ohne dort angestellt zu sein, erhält ein freier Mitarbeiter von einer anderen Kanzlei Mandate zur Bearbeitung. Die zu große Abhängigkeit von einem einzigen Auftraggeber kann hierbei, wie auch bei „Freelancern“ in anderen Wirtschaftszweigen, das Risiko einer Scheinselbstständigkeit bergen.

Häufig ist die Entscheidung eines Junganwalts, als freier Mitarbeiter in den Anwaltsberuf einzusteigen, keine freiwillige: 41% der Befragten erklären, sie hätte keine Anstellung in einer Kanzlei gefunden. 17% konnten nicht als Partner in eine bestehende Kanzlei einsteigen. Häufig dient die freie Mitarbeit auch dazu, eine andere, nicht auskömmliche Tätigkeit zu subventionieren: 31% der befragten freien Mitarbeiter kompensierten durch ihre Tätigkeit zu geringes Mandatsaufkommen in der eigenen Kanzlei, 22% realisierten allgemein zusätzliche Einkünfte. Weitere wichtige Motive sind die Ungewissheit über einen langfristigen Verbleib in der Anwaltschaft (16%) und die Überbrückung von Wartezeiten (9%).

Weiterbildungsmasterstudiengang im Sportrecht

Zum kommenden Wintersemester 2015/2016 bieten die Deutsche Sporthochschule Köln und die Universität Gießen einen berufsbegleitenden Weiterbildungsmasterstudiengang im Sportrecht an, der sich an die Rechtspraxis richtet. Dessen Bewerbungsfrist wurde bis 01.09.2015 verlängert.

Der Studiengang vermittelt ein klares Kompetenzprofil zu realen Themen im Sport (Doping, Korruption, Haftung, Arbeit, Versicherung, Schiedsgerichtsbarkeit u.a.) mit Blick auf Sportregeln und Rechtsnormen. Mit dem Abschluss „LL.M. Sportrecht Gießen/Köln“ erhalten die Absolventen ein sichtbares Gütesiegel, vor allem im Unterschied zu anderen Berufsgruppen.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer und der Internetseite www.sportrechtsmaster.de.

Pressemitteilungen des BayVGH

Lesen Sie bitte die Pressemitteilungen des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs zu folgenden Themen:

Ausgewählte anstehende mündliche Verhandlungen und Entscheidungen des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs

Zusammenstellung wichtiger Entscheidungen des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs – von Juli 2014 bis Juni 2015

Bayerische Beamte mit gravierender Sehschwäche erhalten Beihilfe für Sehhilfe

Flughafen Memmingen darf erweitert werden

Geräteunabhängiger Rundfunkbeitrag im privaten Bereich ist rechtmäßig

 

 

23. Bayerische Justizlaufmeisterschaft am 19.09.2015 in Aschaffenburg

Am Samstag, 19.09.2015, findet in Aschaffenburg unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Staatsministers der Justiz, Prof. Dr. Winfried Bausback, die 23. Bayerische Justizlaufmeisterschaft statt. Teilnehmen können alle Bediensteten der Bayerischen Justiz sowie die bei den Landgerichten zugelassenen Rechtsanwälte und Gastläufer.

Nähere Informationen finden Sie in der Einladung. Anmeldeschluss ist Montag, 31.08.2015.

 

13. Bayreuther Forum für Wirtschafts- und Medienrecht am 12.11.2015 in Bayreuth

Die Forschungsstelle für Wirtschafts- und Medienrecht (FWMR), das Betriebswirtschaftliche Forschungszentrum für Fragen der mittelständischen Wirtschaft e. V. (BF/M) an der Universität Bayreuth und die IHK für Oberfranken Bayreuth veranstalten am 12.11.2015 das 13. Bayreuther Forum für Wirtschafts- und Medienrecht zum Thema „Datenschutz in der betrieblichen Praxis“. Die Tagung findet in der IHK für Oberfranken Bayreuth, Bahnhofstraße 25, 95444 Bayreuth, statt.

Zahlreiche renommierte Referenten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik werden über spannende und aktuelle Fragen des Datenschutzrechts diskutieren. Nähere Einzelheiten zum Programm und zur Anmeldung entnehmen Sie bitte dem Flyer. Mitglieder der RAK Bamberg, welche die Veranstaltung als Kooperationspartner unterstützt, zahlen eine ermäßigte Teilnehmergebühr.