Bestellen Sie Ihre beA-Karte!

BeA-Informationsveranstaltung des Anwaltsvereins Aschaffenburg am 19.11.2015

Fortbildungsnachweise für Fachanwälte

Spendenaufruf der Hülfskasse Deutscher Rechtsanwälte – Weihnachtsspendenaktion 2015

Zwei Jahre Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung – Soldan Institut zieht erstes Fazit

Mindestanforderungen an die Qualität von Sachverständigengutachten im Kindschaftsrecht

Verzeichnis öffentlich bestellter und allgemein beeidigter Dolmetscher und Übersetzer

Pressemitteilungen des BayVGH

KMK-Zertifikationsprüfung Englisch für auszubildende Rechtsanwaltsfachangestellte

Berufsbildungsmesse und 13. Bayerischer Berufsbildungskongress vom 07.12. bis 10.12.2015 in Nürnberg

Bestellen Sie Ihre beA-Karte!

Wie bereits mitgeteilt hat im September 2015 das Verfahren zur Bestellung der beA-Karte (beA-Karte Basis und beA-Karte Signatur) und, soweit erforderlich bzw. gewünscht, der Mitarbeiterkarten und Kartenlesegeräte begonnen. Hierzu hat die Bundesrechtsanwaltskammer am 04.09.2015 an jeden eingetragenen Rechtsanwalt ein Schreiben verschickt, in dem die genaue Vorgehensweise erläutert wird und das die zur Bestellung notwendige persönliche Antragsnummer enthält.

Alle Kolleginnen und Kollegen, die ihre Bestellung noch nicht vorgenommen haben, werden gebeten, dies zeitnah zu erledigen, damit jeder bis 01.01.2016 die Erstregistrierung im beA-System vornehmen und dadurch sein Postfach aktivieren kann. Bitte beachten Sie, dass sich die Auslieferung der beA-Karten nach der Reihenfolge des Eingangs der Bestellungen richtet und sich die Kartenproduktion über einen längeren Zeitraum hinziehen wird.

Die Beantragung der beA-Karte erfolgt über die Internetadresse https://bea.bnotk.de, eine gesondert eingerichtete Seite der Bundesnotarkammer. Neben der Antragsnummer ist eine gültige E-Mail-Adresse anzugeben und eine SEPA-Einzugsermächtigung zu erteilen. Weitere Informationen erhalten Sie auch unter www.bea.brak.de sowie auf den Internetseiten der Rechtsanwaltskammer Bamberg unter www.rakba.de.

Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, die vor 01.01.2016 von der RAK Bamberg zu einer anderen Rechtsanwaltskammer wechseln wollen, werden darauf hingewiesen, dass sie nach der Aufnahme durch die neue Kammer von der BRAK ein weiteres Schreiben mit geänderter persönlicher Antragsnummer erhalten werden. Sollten Sie zu diesem Zeitpunkt bereits eine beA-Karte bestellt haben, müssen Sie unter Angabe der neuen Antragsnummer einen neuen Bestellprozess einleiten. Andernfalls sollten Sie mit der Bestellung abwarten, bis der Kammerwechsel vollzogen ist.

BeA-Informationsveranstaltung des Anwaltsvereins Aschaffenburg am 19.11.2015

Der Anwaltsverein Aschaffenburg bietet am Donnerstag, 19.11.2015, eine Informationsveranstaltung zum besonderen elektronischen Anwaltspostfach (beA) an. Sie findet von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr im Martinushaus in Aschaffenburg, Treibgasse 26, statt. Referent ist Rechtsanwalt und Notar Ulrich Volk aus Wiesbaden.

Näheres können Sie dem beigefügten Sonder-Rundschreiben entnehmen, das auch ein Anmeldeformular enthält.

Fortbildungsnachweise für Fachanwälte

Aus gegebenem Anlass wird darauf hingewiesen, dass jeder Rechtsanwalt, der eine Fachanwaltsbezeichnung führt, gemäß § 15 FAO jährlich auf diesem Gebiet wissenschaftlich publizieren oder mindestens an einer anwaltlichen Fortbildungsveranstaltung dozierend oder hörend teilnehmen muss. Die Gesamtdauer der Fortbildung darf 15 Zeitstunden nicht unterschreiten. Dies ist der Rechtsanwaltskammer unaufgefordert nachzuweisen.

Diejenigen Kolleginnen und Kollegen, die ihre Fortbildungsnachweise für das Kalenderjahr 2015 noch nicht vorgelegt haben, werden gebeten, diese bis 31.12.2015 vollständig an die Geschäftsstelle der Rechtsanwaltskammer Bamberg zu übermitteln (Kopien genügen). Bitte beachten Sie hierbei, dass eingereichte Unterlagen nur noch in elektronischer Form archiviert und Originale vernichtet werden.

Spendenaufruf der Hülfskasse Deutscher Rechtsanwälte – Weihnachtsspendenaktion 2015

Die „Hülfskasse Deutscher Rechtsanwälte“ ruft auch in diesem Jahr zu Spenden zugunsten von bedürftigen Rechtsanwältinnen, Rechtsanwälten sowie für deren Familien und Hinterbliebene auf. Das Spendenkonto lautet wie folgt:

Deutsche Bank Hamburg, IBAN: DE45 2007 0000 0030 9906 00, BIC: DEUT DEHH XXX.

Zudem bittet die Hülfskasse um Mitteilung von Notfällen, um Betroffenen in schwierigen Lebensumständen, verursacht z. B. durch Krankheit oder Alter, schnell helfen zu können.

Im Jahre 2014 konnte bundesweit ein Gesamtbetrag von 112.325,00 € an 213 Bedürftige ausgezahlt werden. Im Namen der Unterstützten dankt der Vorstandsvorsitzende der Hülfskasse, Rechtsanwalt Bernd-Ludwig Holle, allen Förderinnen und Förderern sehr herzlich für ihre Solidarität.

Weitere Informationen finden Sie unter https://huelfskasse.de und auf Facebook unter http://www.facebook.com/huelfskasse.

Zwei Jahre Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung – Soldan Institut zieht erstes Fazit

Partnerschaftsgesellschaften mit beschränkter Berufshaftung (PartGmbB) werden besonders gerne von Rechtsanwälten genutzt, deren Kanzlei zuvor in einer einfachen Partnerschaftsgesellschaft (PartG) organisiert war. Dies geht aus einer Untersuchung hervor, die das Soldan Institut zwei Jahre nach Einführung der PartGmbB in Deutschland vorgestellt hat. In einer PartGmbB haften Rechtsanwälte, anders als in der einfachen Partnerschaftsgesellschaft, für berufliche Kunstfehler auch dann nicht persönlich, wenn sie das Mandat bearbeitet haben.

50% der mittlerweile in einer PartGmbB tätigen Rechtsanwälte waren zuvor in einer einfachen Partnerschaftsgesellschaft aktiv, 43% in einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Das Soldan Institut prognostiziert in seiner Untersuchung, dass auch die PartGmbB, wie bereits zuvor die (einfache) Partnerschaftsgesellschaft und die Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, die Dominanz der Gesellschaft bürgerlichen Rechts als Organisationsmodell für Anwaltskanzleien nicht beseitigen wird. Die GbR ist und bleibt die am häufigsten genutzte Rechtsform.

Die Mehrheit der befragten Rechtsanwälte (58%), die auf die PartGmbB verzichten, begründet dies damit, die Haftungsrisiken anderweitig, meist durch eine Versicherung, hinreichend abgesichert zu haben. Fast ähnlich bedeutsam ist aber der Zwang, den Rechtsformzusatz „mbB“ tragen zu müssen (57%). Offensichtlich unterstellen viele Rechtsanwälte, dass Rechtssuchende diesen Rechtsformzusatz negativ bewerten, vermutlich wegen der Nähe der Abkürzung zu dem in der Bevölkerung allgemein bekannten „mbH“-Zusatz“. Den deutlich erhöhten Versicherungsschutz, den die PartGmbB unterhalten muss, nennt hingegen nur ein Drittel der Befragten als Grund dafür, ihre Kanzlei nicht als solche zu organisieren. Diese Auflage war damals im Gesetzgebungsverfahren von vielen Experten als problematisch angesehen worden.

 

 

Mindestanforderungen an die Qualität von Sachverständigengutachten im Kindschaftsrecht

Die Arbeitsgruppe „Familienrechtliche Gutachten 2015“ hat die anliegenden Mindestanforderungen an die Qualität von Sachverständigengutachten im Kindschaftsrecht erarbeitet, die zukünftig in der Gutachtenerstellung Standard werden sollen. Die Empfehlungen wurden von Vertretern juristischer, psychologischer und medizinischer Fachverbände, der Bundesrechtsanwaltskammer und der Bundespsychotherapeutenkammer erstellt und fachlich begleitet durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz.

KMK-Zertifikationsprüfung Englisch für auszubildende Rechtsanwaltsfachangestellte

Wie schon in den vergangenen Jahren können auszubildende Rechtsanwaltsfachangestellte auch im Schuljahr 2015/2016 an der KMK-Zertifikatsprüfung Englisch teilnehmen. Sie eröffnet die Möglichkeit, die berufsspezifischen Englischkenntnisse in einer aussagekräftigen Form dokumentieren zu lassen.

Die Auszubildenden erhalten ein eigenes Zeugnis, in dem in transparenter Weise für die vier Aufgabenbereiche die Anforderungen und Prüfungsleistungen beschrieben werden. Das erworbene KMK-Fremdsprachenzertifikat kann so die Chancen bei Bewerbungen um Arbeitsplätze deutlich verbessern, weil berufsbezogene Fremdsprachenkenntnisse in vielen Betrieben in der Praxis benötigt werden. Dies kommt auch dadurch zum Ausdruck, dass die seit 01.08.2015 geltende ReNoPat-AusbV die Vermittlung von Grundzügen der englischen Sprache vorschreibt, um dem zunehmenden grenzüberschreitenden Rechtsverkehr Rechnung zu tragen.

Termin für die schriftliche Zertifikatsprüfung ist Mittwoch, 27.04.2016. Nähere Informationen werden im Januar oder Februar 2016 veröffentlicht. Einstweilen darf auf die Internetseite http://www.kmk-zertifikate-bayern.de verwiesen werden. Alle Ausbilder werden gebeten, ihre Auszubildenden zur Teilnahme zu ermuntern und ihnen hierfür arbeitsfrei zu geben, sollte die Prüfung nicht ohnehin an einem Berufsschultag stattfinden.

Berufsbildungsmesse und 13. Bayerischer Berufsbildungskongress vom 07.12. bis 10.12.2015 in Nürnberg

Im Newsletter von September 2015 wurde bereits darauf hingewiesen, dass vom 07.12. bis 10.12.2015 jeweils von 08:30 Uhr bis 16:00 Uhr auf dem Nürnberger Messegelände die Berufsbildungsmesse stattfinden wird. In drei Messehallen werden über 200 Aussteller erwartet, die Ausbildungsangebote für Schülerinnen und Schüler aller Schularten vorstellen – von der dualen Ausbildung und schulischen Ausbildungsgängen bis hin zur Hochschule Dual. Neben den Jugendlichen sind Bildungsfachleute Zielgruppe der Veranstaltung.

Für Fachleute der beruflichen Bildung besonders interessant ist ein Besuch des Kongresses am 09.12.2015 und des Thementags am 10.12.2015, die unter dem Motto „Berufliche Bildung – die Vielfalt der Potentiale entwickeln“ stehen. Dabei liegt beim Berufsbildungskongress der Fokus auf dem Zuzug nach Deutschland, beim Thementag auf dem erfolgreichen Übergang in die Berufsausbildung. Die Themen des Kongressprogramms werden von hochkarätigen Referenten beleuchtet, ergänzt um die Sicht von Praktikern aus der Wirtschaft.

Mit einem gemeinsamen Messestand werden auch die Rechtsanwaltskammern Bamberg und Nürnberg auf der Messe vertreten sein und den Ausbildungsberuf der/des Rechtsanwaltsfachangestellten mit der Möglichkeit der Fortbildung zum/zur Gepfrüten Rechtsfachwirt/in vorstellen.

Weitere Informationen finden Sie in beiliegender Ankündigung sowie auf den Internetseiten des Veranstalters unter www.bbk.bayern.de.