Fortbildungsveranstaltung zum Grundbuch-, Register- und Nachlassrecht am 24.11.2014 in Bamberg (in Zusammenarbeit mit dem OLG)

Fortbildungsnachweise gemäß § 15 FAO

Elektronischer Rechtsverkehr: Technische Entwicklung der besonderen elektronischen Anwaltspostfächer beginnt

Verfassungsbeschwerde gegen zwei BSG-Urteile zur Rentenversicherungspflicht von Syndikusanwälten

Neuregelung von anwaltlichen Informationspflichten in § 43d BRAO

Seminar „Unternehmerschule Freier Beruf“ am 05.11.2014 in Nürnberg

Tagung zum europäischen Zivilprozessrecht am 14.11. und 15.11.2014 in Wiesbaden

Karrieremesse JURAcon am 25.11.2014 in München

15. Steuertag an der Hochschule Worms am 28.11.2014

Konferenz „The Defence in International Criminal Courts“ vom 03.12. bis 05.12.2014 in Marburg

ISW-Fortbildungsveranstaltungen

eBroschüre „Datenschutz und Datensicherheit in der Rechtsanwaltskanzlei“

Pressemitteilungen des BayVGH

Fortbildungsveranstaltung zum Grundbuch-, Register- und Nachlassrecht am 24.11.2014 in Bamberg (in Zusammenarbeit mit dem OLG)

Wie bereits bekannt gegeben bietet die Rechtsanwaltskammer Bamberg am Montag, 24.11.2014, in Zusammenarbeit mit dem Oberlandesgericht Bamberg eine Fortbildungsveranstaltung zum Grundbuch-, Register- und Nachlassrecht an. Sie findet von 14:00 bis ca. 17:30 Uhr im Bistumshaus St. Otto (Priesterseminar) in Bamberg, Heinrichsdamm 32, statt. Parkplätze stehen auf dem hauseigenen Parkplatz oder am nahegelegenen P+R-Platz Heinrichsdamm (5 Fußminuten entfernt) in ausreichender Anzahl zur Verfügung.

Referenten sind Rechtspflegeamtmann Bernhard Fiehl und Rechtspflegeoberinspektorin Christine Biertempfel vom Amtsgericht Schweinfurt sowie Rechtspflegeamtfrau Gabriela Reichenauer vom Amtsgericht Bamberg. Sie werden sich insbesondere mit folgenden Themen befassen:
Grundbuchrecht (Fiehl): Verfahren der Eintragung einer Zwangshypothek in das Grundbuch und Grundbucheinsicht nach § 12 GBO.
Registerrecht (Biertempfel): Einsichtsmöglichkeiten in das Handels-, Genossenschafts-, Partnerschafts- und Vereinsregister nebst Kostenfragen.
Nachlassrecht (Reichenauer): Praktische Hinweise für das Antragsverfahren, ausgewählte Kostenfragen und Änderungen in der Zuständigkeit beim Erbscheinsverfahren bei Vorliegen eines Testaments (Aufhebung von Richtervorbehalten).

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der beigefügten Einladung, die auch ein Anmeldeformular enthält. Anmeldeschluss ist Freitag, 14.11.2014.

Fortbildungsnachweise gemäß § 15 FAO

Aus gegebenem Anlass wird darauf hingewiesen, dass jeder Rechtsanwalt, der eine Fachanwaltsbezeichnung führt, gemäß § 15 FAO jährlich auf diesem Gebiet wissenschaftlich publizieren oder mindestens an einer anwaltlichen Fortbildungsveranstaltung dozierend oder hörend teilnehmen muss. Die Gesamtdauer der Fortbildung darf – nach derzeit noch geltender Rechtslage – 10 Zeitstunden nicht unterschreiten. Dies ist der Rechtsanwaltskammer unaufgefordert nachzuweisen.

Diejenigen Kolleginnen und Kollegen, die ihre Fortbildungsnachweise für das Kalenderjahr 2014 noch nicht vorgelegt haben, werden gebeten, diese bis 31.12.2014 vollständig an die Geschäftsstelle der Rechtsanwaltskammer Bamberg zu übermitteln (Kopien genügen). Bitte beachten Sie hierbei, dass eingereichte Unterlagen nur noch in elektronischer Form archiviert und Originale vernichtet werden.

Zudem wird daran erinnert, dass die Satzungsversammlung der Bundesrechtsanwaltskammer beschlossen hat, die mindestens zu erbringenden Fortbildungsleistungen mit Wirkung ab 01.01.2015 von 10 auf 15 Stunden zu erhöhen. Gleichzeitig wurde § 15 Abs. 1 FAO so gefasst, dass künftig die Fortbildung auch bei Veranstaltungen, die nicht von Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten (sondern beispielsweise von Sachverständigen) durchgeführt werden oder die sich nicht ausschließlich an Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte richten, möglich ist. Desweiteren können 5 Zeitstunden im Wege des Selbststudiums absolviert werden, wenn eine Lernerfolgskontrolle stattfindet.

Elektronischer Rechtsverkehr: Technische Entwicklung der besonderen elektronischen Anwaltspostfächer beginnt

Die Bundesrechtsanwaltskammer hat nach Durchführung eines förmlichen Vergabeverfahrens die Münchener Firma Atos IT Solutions and Services GmbH mit der technischen Entwicklung der besonderen elektronischen Anwaltspostfächer (beA) beauftragt. Sie werden ab 01.01.2016 allen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten zur Verfügung stehen und entsprechend dem Ausbauzustand in den einzelnen Bundesländern bis spätestens 2020 flächendeckend zur elektronischen Kommunikation mit den Gerichten genutzt werden können, so eine Pressemitteilung der BRAK vom 07.10.2014.

Das System wird den anwaltlichen Arbeitsalltag abbilden, insbesondere die in den Kanzleien gelebte Struktur der Zusammenarbeit von Rechtsanwälten und Mitarbeitern. Jeder Rechtsanwalt wird für sein Postfach personenbezogen verschiedene Zugriffsberechtigungen vergeben können. Zudem wird das System seine Integration in vorhandene Kanzleisoftware ermöglichen. Ihren Herstellern wird, so früh es der Entwicklungsprozess zulässt, hierfür eine Schnittstelle zur Verfügung gestellt werden.

Bis Ende des Jahres wird Atos das Umsetzungsfeinkonzept für die Entwicklung des beA erarbeiten. Wenig später werden auch erste Entwürfe für eine Benutzeroberfläche vorliegen, die einen ersten Eindruck von Design und Funktionalität vermitteln. Ab dem späten Frühjahr 2015 wird die BRAK dann Tests für das beA durchführen, um sicherzustellen, dass das System, wie gesetzlich vorgesehen, zum 01.01.2016 bereit steht.

Verfassungsbeschwerde gegen zwei BSG-Urteile zur Rentenversicherungspflicht von Syndikusanwälten

Nach Auskunft der Bundesrechtsanwaltskammer vom 02.10.2014 wurde gegen zwei von drei Urteilen des Bundessozialgerichts (BSG) vom 03.04.2014 zur Rentenversicherungspflicht von Syndikusanwälten Verfassungsbeschwerde eingelegt.

Im einen Verfahren (Az. B 5 RE 9/14 R) klagte ein Rechtsanwalt, der als Compliance-Beauftragter und Vorstandsassistent in einem Versicherungsunternehmen tätig ist und dem die Befreiung für eine unbefristete Tätigkeit versagt wurde, obwohl er zuvor für die zunächst befristete Tätigkeit befreit worden war.

Das zweite Verfahren (Az. B 5 RE 13/14 R) betrifft eine in der Rechtsabteilung eines Beratungsunternehmens für betriebliche Altersversorgung und Vergütung beschäftigte juristische Mitarbeiterin.

Neuregelung von anwaltlichen Informationspflichten in § 43d BRAO

Die Bundesrechtsanwaltskammer weist darauf hin, dass ab 01.11.2014 die im Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken festgelegten Darlegungs- und Informationspflichten für Rechtsanwälte, die Inkassodienstleistungen erbringen, gelten.

§ 43d BRAO neu verlangt unter anderem bei der Geltendmachung von Forderungen die Angabe des Forderungsgrundes bei Verträgen, eine konkrete Darlegung des Vertragsgegenstandes und die Nennung des Datums des Vertragsschlusses. Der Rechtsanwalt soll daneben auch auf Anfrage über die wesentlichen Umstände des Vertragsschlusses informieren.

Seminar „Unternehmerschule Freier Beruf“ am 05.11.2014 in Nürnberg

Das Institut für Freie Berufe (IFB) als gemeinnützige, in Deutschland führende Beratungseinrichtung für Freie Berufe, bietet ein Seminar an, bei dem Existenzgründer praxisnahe Informationen erhalten.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 05.11.2014, von 15:30 Uhr bis 20:00 Uhr in den Räumen des Instituts in Nürnberg, Marienstraße 2, III. Stock, statt. Nähere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung und dem Programm.

 

Karrieremesse JURAcon am 25.11.2014 in München

Am 25.11.2014 haben Jura-Studierende, Referendare und Volljuristen auf der Karrieremesse JURAcon in der Münchener BMW Welt die Gelegenheit, sich bei den Partnern und Personalverantwortlichen einer Vielzahl renommierter Kanzleien und Unternehmen über die verschiedenen Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten wie Praktika, Anwalts-/Wahlstationen und Festanstellungen zu informieren und zu bewerben.

Nähere Einzelheiten zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.

15. Steuertag an der Hochschule Worms am 28.11.2014

Am Freitag, 28.11.2014, findet an der Hochschule Worms der 15. Steuertag statt. Er wird erneut eine Herausforderung in Bezug auf Aktualität und öffentliche Wahrnehmung bieten: “Erbschaftsteuer – quo vadis?“ Dieser Frage gehen Steuerberater, steuerberatende Anwälte, Vertreter der Finanzverwaltung sowie in den steuerlichen Studiengängen an der Hochschule Worms lehrende Professoren nach.

Der Steuertag ist ein Diskussionsforum der steuerberatenden Berufe und für Berater, Unternehmer und Leiter bzw. Mitarbeiter von Rechts- und Steuerabteilungen gleichermaßen interessant. Im Anschluss bietet sich bei einem gemeinsamen Abendbuffet die Möglichkeit des gegenseitigen Austausches. Nähere Informationen, die Referentenliste und Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier.

Konferenz „The Defence in International Criminal Courts“ vom 03.12. bis 05.12.2014 in Marburg

In der Zeit vom 03.12. bis 05.12.2014 lädt Sie das International Research and Documentation Centre War Crimes Trials (ICWC) ein, gemeinsam einen fragenden Blick auf die Vergangenheit und die Zukunft internationaler Strafverteidigung zu werfen. Nähere Informationen zu dieser Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem Flyer.

ISW-Fortbildungsveranstaltungen

Das Institut für Städtebau und Wohnungswesen (ISW), ein Fortbildungsinstitut für Schwerpunktthemen des Städtebaus und der Landesplanung, bietet regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen an, die sich speziell den einschlägigen Rechtsgebieten widmen. Eine Übersicht der angebotenen Fortbildungen finden Sie hier.

 

 

eBroschüre „Datenschutz und Datensicherheit in der Rechtsanwaltskanzlei“

Die Normen des Bundesdatenschutzgesetzes enden nicht vor der Tür der Anwaltskanzlei. Neben der berufsrechtlichen Verschwiegenheit spielt das Datenschutzrecht für das anwaltliche Tagesgeschäft eine nicht zu unterschätzende Rolle. Notwendiger denn je ist daher auch für Kanzleien die Auseinandersetzung mit der Sicherheit von Daten und ihrem Schutz.

Der Deutsche Anwaltverlag legt jetzt, zugeschnitten auf diese Fragestellung, die eBroschüre „Datenschutz und Datensicherheit in der Rechtsanwaltskanzlei“ vor. Ab sofort steht das über 60-seitige Dokument unter www.anwaltverlag.de/datenschutz zum kostenfreien Download für Rechtsanwälte zur Verfügung.

Die elektronische Broschüre gibt einen Überblick über die wichtigsten Fragestellungen rund um den Datenschutz in der Anwaltskanzlei, zeigt Problemstellungen auf und stellt praxistaugliche Lösungen zur direkten Umsetzung im Kanzleialltag vor. Ein hilfreiches Glossar rundet das praktische PDF-Dokument ab.