Erste Oberflächenpräsentation des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs (beA)

Anfang März 2015 hat die Bundesrechtsanwaltskammer gemeinsam mit Atos, dem mit der Entwicklung beauftragten Dienstleister, einem ausgewählten Kreis von Rechtsanwälten den ersten Prototyp des beA-Webclients präsentiert. Der Webclient wird für Rechtsanwälte, die ohne eine Kanzleisoftware arbeiten, einen einfachen Zugang zum besonderen elektronischen Anwaltspostfach (beA) ermöglichen.

Kanzleisoftwarenutzer werden das beA direkt aus ihrer jeweiligen Anwendung heraus erreichen können. Die BRAK wird dazu den Softwareherstellern (z.B. RA-Micro und Annotext) eine entsprechende Schnittstelle zur Verfügung stellen. Der breiten Öffentlichkeit wird die Oberfläche des beA voraussichtlich im Juni 2015 präsentiert werden.

Darüber hinaus werden im Frühjahr die Konzepte zum Signieren, zur Kommunikation mit der Justiz und zur Kanzleisoftware-Schnittstelle auf ihre Tragfähigkeit hin überprüft. Die Entwicklung wird voraussichtlich im Juli 2015 abgeschlossen sein. Daran schließt sich die Testphase an, die zunächst aus Last- und Systemtests bestehen wird. Anschließend folgen Abnahmetests der BRAK. Zudem wird es Tests mit der Justiz, mit Rechtsanwälten und mit den Anbietern von Kanzleisoftware geben. Im Herbst 2015 beginnt der Roll-out.